Auftritte vor der Presse sind eine besondere Herausforderung. Schließlich sind die Journalisten nicht die eigentlichen Adressaten – diese sitzen vorm Fernseher, am Radio, hinter Zeitungen, vor Blogs, oder haben sich endgültig für ein Leben als Twitter-Follow entschieden. Daran sollte man denken, spricht man vor der Presse. Der Herr in unserem Beispiel nimmt das Ganze etwas zu sehr auf die leichte Schulter:
Wer Presse-Konferenzen bestreitet, muss vor allem eins bedenken: Emotionen dosiert einsetzen und: sich nicht gehen lassen. Und wenn man doch emotional sein will, dann provokant, gerne auch unsachlich, in jedem Fall aber bildhaft. Wer eine hübsche Metapher in seine PK-Rede einfließen lässt, der wird zitiert. Wer den politischen Gegner als „Haubentaucher“ oder