Viele Experten halten den Rede-Einstieg für das wichtigste der ganzen Rede. Hier werde „die Schlacht geschlagen“. Hier entscheide sich, ob der Zuhörer dabei bleibt oder sich gedanklich verabschiedet. Dieser Herr hat eine besondere Einstiegs-Variante gewählt:
Der sympathische CEO verweigert die Standardphrase. Er setzt auf Rhythmik und Bewegung. Behände tänzelt er über die Bühne, umkreist das Pult als sei es ein kultisches Ritual und untermalt seinen Auftritt mit kurzen Rufen. Und tatsächlich: Er gewinnt die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer, ja, ihm gelingt ein fast lehrbuchmäßiger Einstieg.
Er legitimiert sich als Chef, der – obwohl er sich zum Affen macht – klar stellt, wer das Sagen hat: „Sit down!“ Er baut Spannung auf: „I’ve got four words for you“. Und er wählt – immer empfehlenswert – einen persönlichen, emotionalen Einstieg: „I love this company“ Mehr geht fast nicht. Allerdings hat diese Variante einen Haken: Diese Spannung werden Sie nicht halten können. (Und unter Umständen leidet Ihr Ruf). Aber, wir halten fest: Ein knackiger Einstieg sollte persönlich, spannend und viel versprechend sein.
08.07.2009 um 11:46 Uhr
Tolles Filmchen, gefällt mir gut!
08.07.2009 um 11:49 Uhr
Stimmt, das finde ich auch ;o)