<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>redenblog.de &#187; Lektionen</title>
	<atom:link href="http://redenblog.de/category/lektionen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://redenblog.de</link>
	<description>Der Redentrainer</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Jan 2012 15:23:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator>
		<item>
		<title>Lektion 9: Die Metapher</title>
		<link>http://redenblog.de/lektion-9-die-metapher/</link>
		<comments>http://redenblog.de/lektion-9-die-metapher/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 14:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christophschlegel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmte Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Reden-Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://redenblog.de/?p=126</guid>
		<description><![CDATA[Warum wir die Metapher verwenden? Weil es ein Gefühlswort ist. Weil eine gute Rede Emotion braucht. Wenn zum Beispiel Finanzmarktstabilisierungsgesetze, Aufenthaltsverordnungen oder Netzausbaubeschleunigungsgesetze zur Debatte stehen &#8211; dann wirkt ein Bild Wunder. Die Rede wird anschaulicher, der Zuhörer kann sich etwas vorstellen. Auch wenn es mal ein bisserl martialisch klingt&#8230; Die Bilder entstehen im Kopf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum wir die Metapher verwenden? Weil es ein Gefühlswort ist. Weil eine gute Rede Emotion braucht. Wenn zum Beispiel Finanzmarktstabilisierungsgesetze, Aufenthaltsverordnungen oder Netzausbaubeschleunigungsgesetze zur Debatte stehen &#8211; dann wirkt ein Bild Wunder. Die Rede wird anschaulicher, der Zuhörer kann sich etwas vorstellen. Auch wenn es mal ein bisserl martialisch klingt&#8230;</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eJFHiJbYjEY?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eJFHiJbYjEY?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Bilder entstehen im Kopf. Wir sehen es förmlich vor uns, wie der aufrechte Bajuware sich mit seiner letzen Patrone im Gürtel, hinter den saftig blühenden Geranien auf dem Holz-Balkon seines Gutshofs verschanzt. Das Gewehr im Anschlag, sein Landsitz derweil umstellt von Berliner Koalitionären und Bataillonen von Zuwanderern. Und wie er, der Bayer mit entschlossenem Blick und seiner letzten, seiner wirklich allerletzen Patrone erbittert Widerstand leistet. Damit dieses Kino im Kopf angeworfen wird, damit diese Bilder laufen lernen, brauchen wir…</p>
<p><span id="more-126"></span></p>
<p>…die Metapher. Wenn wir uns mit Freunden oder Kollegen unterhalten, reden wir in Bildern: „Das hat mich auf dem dem falschen Fuß erwischt“ oder „Da hast du offene Türen eingerannt“. Wenn wir schreiben, wird es immer ein bisschen hölzern, steif, ungelenk, vor allem, wenn es ein <em>wichtiger</em> Text, eine <em>wichtige </em>Rede ist.  Eine Rede ist aber gesprochenes Wort und ohne Bilder geht das nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://redenblog.de/lektion-9-die-metapher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lektion 8: Die Zahlen</title>
		<link>http://redenblog.de/lektion-8-die-zahlen/</link>
		<comments>http://redenblog.de/lektion-8-die-zahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 18:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christophschlegel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmte Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Reden-Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Strauss]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://redenblog.de/?p=112</guid>
		<description><![CDATA[Mit Zahlen ist das so eine Sache. Zahlen in einer Rede stehen zwar für Kompetenz bzw. für Kompetenzkompetenz. Das Problem: Niemand hört gerne Zahlen. Außer vielleicht Menschen, die mit Excel-Dateien ins Bett gehen. Alle anderen tun sich schwer mit der Zahlenhuberei. Deshalb werden Zahlen oft und gerne bildlich aufgelöst, wie in diesem unvergessenen Klassiker: Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Zahlen ist das so eine Sache. Zahlen in einer Rede stehen zwar für Kompetenz bzw. für Kompetenzkompetenz. Das Problem: Niemand hört gerne Zahlen. Außer vielleicht Menschen, die mit Excel-Dateien ins Bett gehen. Alle anderen tun sich schwer mit der Zahlenhuberei. Deshalb werden Zahlen oft und gerne bildlich aufgelöst, wie in diesem unvergessenen Klassiker:  </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/E0F6dJcqgIM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/E0F6dJcqgIM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Eine schöne Idee. Auf jeden Fall schöner als kalt verlesene Zahlenkolonnen. Schöner als die Zahlenmassaker einer deutschen Hauptversammlungsrede. Was Zahlen für Redner so attraktiv macht: sie klingen sachlich, klar, unumstößlich. Mit Zahlen lässt sich immer perfekt argumentieren. Wenn die Zahlen gut sind. Wenn es nicht so gut ausschaut, dann</p>
<p><span id="more-112"></span> </p>
<p>aber leider immer erst dann, machen sich Redner Gedanken, wie sie ihre Zuhörer mit weniger Zahlen behelligen könnten. Generell gilt: Mehr als drei Zahlen in einer Rede kann sich kaum ein Menschen merken. Es ist daher nicht verkehrt, die Zahlen bildlich aufzulösen. Wer die Auflösung in Fußballfelder (&#8220;so groß wie vier Fußballfelder&#8221;) nicht mehr hören geschweige denn sprechen will, sollte das Hirn anwerfen und neue Bilder finden &#8211; oder auf Zahlen verzichten, auch wenn&#8217;s schwer fällt.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://redenblog.de/lektion-8-die-zahlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lektion 7: Das Zitat</title>
		<link>http://redenblog.de/das-zitat/</link>
		<comments>http://redenblog.de/das-zitat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 11:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christophschlegel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmte Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Rüttgers]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://redenblog.de/?p=100</guid>
		<description><![CDATA[Schlimm ist, wenn gar nichts hängen bleibt. Sie reden und reden, mühen sich ab, mit Statistiken, mit Fakten, mit Querverweisen &#8211; doch kaum ausgesprochen, ist alles wieder vergessen. Das über Wochen ausgetüftelte Rede-Konzept verfängt nicht in den Ohren, das Publikum schaut trübe auf die Blumedeko. Was Sie brauchen, ist etwas Knackiges, etwas Zitierfähiges. So wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlimm ist, wenn gar nichts hängen bleibt. Sie reden und reden, mühen sich ab, mit Statistiken, mit Fakten, mit Querverweisen &#8211; doch kaum ausgesprochen, ist alles wieder vergessen. Das über Wochen ausgetüftelte Rede-Konzept verfängt nicht in den Ohren, das Publikum schaut trübe auf die Blumedeko. Was Sie brauchen, ist etwas Knackiges, etwas Zitierfähiges. So wie dieser Herr: </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SvDvUOvoVUY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SvDvUOvoVUY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Wumms! Und mit einem Schlag ist Ihre trübe Rede in aller Munde. Da halten die Kameras drauf, ihr Spruch wird millionenfach im Internet geklickt, im Fernsehen gezeigt, in jeder Zeitung veröffentlicht (Chronistenpflicht!!). Kein Wunder, dass vor allem in der Politik permanent nach knackigen, medientauglichen Zitaten gefahndet wird. Bemühen Sie sich daher,</p>
<p><span id="more-100"></span></p>
<p>in Ihrem Vortrag irgendetwas Handfestes unterzubringen. Einen Satz ohne Zahlen. Sonder ein anschauliches Beispiel. Einen hübschen Vergleich. Etwas Greifbares. Etwas Bildhaftes. Etwas, dass das Kino im Kopf anwirft. Kurz: Einen Satz, der es auf den Punkt bringt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://redenblog.de/das-zitat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lektion 6: Der Text</title>
		<link>http://redenblog.de/lektion-6-der-text/</link>
		<comments>http://redenblog.de/lektion-6-der-text/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 14:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christophschlegel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmte Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Teleprompter]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://redenblog.de/?p=90</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt welche, die nehmen einfach ein Manuskript. Stellen sich hinter ein Pult und lesen Wort für Wort ab. Andere haben ein Microport an die Backen geklebt und gucken auf den Teleprompter. Wieder andere lassen sich den Text per Beamer an die gegenüberliegende Wand werfen. Brenzlig wird’s, wenn’s nicht richtig funktioniert: Keiner will eine Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt welche, die nehmen einfach ein Manuskript. Stellen sich hinter ein Pult und lesen Wort für Wort ab. Andere haben ein Microport an die Backen geklebt und gucken auf den Teleprompter. Wieder andere lassen sich den Text per Beamer an die gegenüberliegende Wand werfen. Brenzlig wird’s, wenn’s nicht richtig funktioniert: </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eDJSVPAx8xc&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eDJSVPAx8xc&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Keiner will eine Rede auswendig lernen. Außer Schauspielern, die bei Preisverleihungen wie „Beste männliche Kurzhaarfrisur Non-Fiction“ völlig „überrascht“, „überwältigt“ und mit feuchten Augen eine tagelang vorbereitete Rede in den Saal ventilieren: „…meinen Eltern, dem ganzen Team…“. Generell sollte man das Ganze allerdings nicht ohne Manuskript angehen, </p>
<p><span id="more-90"></span></p>
<p>Zumal wenn man einen Redenschreiber beschäftigt. Diesem schwitzt vor jeder Rede das Adrenalin aus der Schädeldecke – um möglichst knackige Sätze zu entwerfen, Sätze wie Leopardenbisse. Und dann steht der Herr Redner am Pult und improvisiert frei. Oder vergisst in welchem Buchsbäumchen der Teleprompter versteckt ist. Oder verheddert sich und macht einen auf Stoiber („in zehn Minuten zum Hauptbahnhof“). Ganz schwierig so was. Deshalb: Nie auf ein ausformuliertes Manuskript verzichten (kann der Redner auch immer wieder in den Text zurückkehren), immer gucken ob der Teleprompter funktioniert und sich vom Gedanken verabschieden, man sei eine phänomenale Freisprech-Anlage.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://redenblog.de/lektion-6-der-text/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lektion 4: Die Pressekonferenz</title>
		<link>http://redenblog.de/lektion-4-die-pressekonferenz/</link>
		<comments>http://redenblog.de/lektion-4-die-pressekonferenz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 09:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christophschlegel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Berühmte Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzminister]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Pressekonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://redenblog.de/?p=70</guid>
		<description><![CDATA[Auftritte vor der Presse sind eine besondere Herausforderung. Schließlich sind die Journalisten nicht die eigentlichen Adressaten – diese sitzen vorm Fernseher, am Radio, hinter Zeitungen, vor Blogs, oder haben sich endgültig für ein Leben als Twitter-Follow entschieden. Daran sollte man denken, spricht man vor der Presse. Der Herr in unserem Beispiel nimmt das Ganze etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auftritte vor der Presse sind eine besondere Herausforderung. Schließlich sind die Journalisten nicht die eigentlichen Adressaten – diese sitzen vorm Fernseher, am Radio, hinter Zeitungen, vor Blogs, oder haben sich endgültig für ein Leben als Twitter-Follow entschieden. Daran sollte man denken, spricht man vor der Presse. Der Herr in unserem Beispiel nimmt das Ganze etwas zu sehr auf die leichte Schulter:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/odpgopHigUU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="340" src="http://www.youtube.com/v/odpgopHigUU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wer Presse-Konferenzen bestreitet, muss vor allem eins bedenken: Emotionen dosiert einsetzen und: sich nicht gehen lassen. Und wenn man doch emotional sein will, dann provokant, gerne auch unsachlich, in jedem Fall aber bildhaft. Wer eine hübsche Metapher in seine PK-Rede einfließen lässt, der wird zitiert. Wer den politischen Gegner als „Haubentaucher“ oder</p>
<p><span id="more-70"></span></p>
<p>„Soufflé“  bezeichnet oder ihm mitteilt, er könne „bereits die Koffer packen“, schafft es unter Umständen bis in die „Tagesschau“. Was man allerdings vermeiden sollte, ist das frühzeitige Verteilen von Pressemitteilungen, Statements oder gar Reden-Manuskripte.  Dann ist’s Essig mit der Rede. Der Fraktionschef einer bedeutenden Partei ließ neulich auf einem Parteitag erstmals seine Rede vorab unter der Presse verteilen. Hinterher war er erzürnt und empört, weil in die ganzen Presseleute (alle in den ersten Reihen sitzend) nur im Manuskript blätterten und ihm keiner mehr zuhörte. Vor allem die Rhetorik-Virtuosen, die ihren Auftritt freihändig um viele Anekdoten, Zitate, Statistiken bereichern leiden unterm Dauerblättern und Nichtzuhören.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://redenblog.de/lektion-4-die-pressekonferenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lektion 3: Der Einstieg</title>
		<link>http://redenblog.de/lektion-1-der-einstieg/</link>
		<comments>http://redenblog.de/lektion-1-der-einstieg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Ballmer]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.schlegel-reden.de/?p=13</guid>
		<description><![CDATA[Viele Experten halten den Rede-Einstieg für das wichtigste der ganzen Rede. Hier werde „die Schlacht geschlagen“. Hier entscheide sich, ob der Zuhörer dabei bleibt oder sich gedanklich verabschiedet. Dieser Herr hat eine besondere Einstiegs-Variante gewählt: Der sympathische CEO verweigert die Standardphrase. Er setzt auf Rhythmik und Bewegung. Behände tänzelt er über die Bühne, umkreist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Experten halten den Rede-Einstieg für das wichtigste der ganzen Rede. Hier werde „die Schlacht geschlagen“. Hier entscheide sich, ob der Zuhörer dabei bleibt oder sich gedanklich verabschiedet. Dieser Herr hat eine besondere Einstiegs-Variante gewählt: </p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/wvsboPUjrGc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/wvsboPUjrGc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Der sympathische CEO verweigert die Standardphrase. Er setzt auf Rhythmik und Bewegung. Behände tänzelt er über die Bühne, umkreist das Pult als sei es ein kultisches Ritual und untermalt seinen Auftritt mit kurzen Rufen. Und tatsächlich: Er gewinnt die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer, ja, ihm gelingt ein fast lehrbuchmäßiger Einstieg.</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p>Er legitimiert sich als Chef, der – obwohl er sich zum Affen macht &#8211; klar stellt, wer das Sagen hat:  „Sit down!“ Er baut Spannung auf: „I’ve got four words for you“. Und er wählt &#8211; immer empfehlenswert &#8211; einen persönlichen, emotionalen Einstieg: „I love this company“ Mehr geht fast nicht. Allerdings hat diese Variante einen Haken: Diese Spannung werden Sie nicht halten können. (Und unter Umständen leidet Ihr Ruf). Aber, wir halten fest: Ein knackiger Einstieg sollte persönlich, spannend und viel versprechend sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://redenblog.de/lektion-1-der-einstieg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lektion 2: Die Provokation</title>
		<link>http://redenblog.de/lektion-2-die-provokation/</link>
		<comments>http://redenblog.de/lektion-2-die-provokation/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 12:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[FC Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Hoeness]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgliederversammlung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.schlegel-reden.de/?p=17</guid>
		<description><![CDATA[Empfehlenswert ist sie nicht, die Provokation. Wer vor sein Publikum tritt und sagt. „Ich habe überhaupt keine Lust vor Ihnen zu reden! Wie Sie schon aussehen! Grauenvoll!!!“ &#8211; wird Abstriche bei den Sympathiewerten machen müssen. Das wiederum erschwert die Überzeugungsarbeit. Wählen Sie daher das Stilmittel der Provokation nur im äußersten Notfall, wie dieser Herr: Neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empfehlenswert ist sie nicht, die Provokation. Wer vor sein Publikum tritt und sagt. „Ich habe überhaupt keine Lust vor Ihnen zu reden! Wie Sie schon aussehen! Grauenvoll!!!“ &#8211; wird Abstriche bei den Sympathiewerten machen müssen. Das wiederum erschwert die Überzeugungsarbeit. Wählen Sie daher das Stilmittel der Provokation nur im äußersten Notfall, wie dieser Herr: </p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Udk9oMJRuKY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Udk9oMJRuKY&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Neben dem Gespür, wann es angebracht ist, dass einem „der Hals anschwillt“ bzw. „der Kragen platzt“, sollte man bei der Provokation in jedem Fall über ein Mikrofon verfügen. </p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>Während die Kombattanten unverstärkt durch die Halle krakeelen müssen und ihre Argumentation fast nicht durchdringt &#8211; verfügen Sie über die Macht der Wattleistung. Damit lässt es sich leichter (und auch überzeugender) schimpfen, motzen und desavouieren. Generell sollten Sie statt der Provokation lieber das Kompliment wählen. Die Frage beim Schreiben sollte sein: „Welches Kompliment kann ich meinen Zuhörern machen?“ und nicht:  „Wie bringe ich die Saubande endlich zum Schweigen?“ Das Verteilen von Komplimenten bringt Sympathien, die Provokation bewirkt eher das Gegenteil. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://redenblog.de/lektion-2-die-provokation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

